Brauche ich eine Insassenunfall-Versicherung?

17. April 2012

Rund acht Millionen Unfälle ereignen sich jährlich in Deutschland. Das heißt, dass alle vier Sekunden ein Mensch verunglückt: im Straßenverkehr, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport oder in den eigenen vier Wänden. Im schlimmsten Fall endet ein Unfall tödlich, oder die Invalidität mit bleibenden Schäden droht.

Ein harter Schlag für die Hinterbliebenen, gerade wenn der Hauptversorger der Familie betroffen ist. Dann entstehen schnell finanzielle Engpässe. Die gesetzliche Unfallversicherung tritt jedoch nur bei Arbeits- und Wegeunfällen ein. 70 Prozent aller Unfälle ereignen sich aber in der Freizeit. Deshalb haben über 30 Millionen Deutsche eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Bei Familien liegt der Anteil sogar bei über 50 Prozent, damit die engsten Angehörigen im Fall der Fälle abgesichert sind.

Erhöhtes Risiko im Wassersport

Und wofür soll dann noch eine spezielle Insassenunfall-Versicherung für Yachten gut sein? „Für Segler und Motorbootfahrer, die über keine private Unfallversicherung verfügen, ist das durchaus sinnvoll“, erläutert Gunnar Brock, Justiziar beim Yachtversicherungsspezialisten Pantaenius. „Sie kostet weniger als eine allgemeine Unfallversicherung, deckt das erhöhte Risiko im Wassersport ab und beinhaltet zahlreiche Leistungen, die eine allgemeine Unfallversicherung nicht absichert.“ Je nach Schiffsgröße und vereinbarter Versicherungssumme liegen die Prämien für eine Insassenunfall-Versicherung zwischen 65,00 und 200,00 Euro jährlich. 
Im Ernstfall profitieren nicht nur der Eigner beziehungsweise Schiffsführer von der Insassenunfall-Versicherung für Yachten, sondern auch die Crew sowie die Gäste an Bord. Versichert sind alle Unfälle, die zu Invalidität oder zum Tod führen und die sich in Zusammenhang mit der privat genutzten Yacht oder während eines Chartertörns ereignen. Neben Ereignissen an Bord schließt das beispielsweise auch die Benutzung von Beibooten und Wassersportgeräten, das Auf- und Abriggen oder Reparaturen im Winterlager ein. Ebenso sind Kosten für Seenotrettung, Bergung und Vermisstensuche sowie die Rücküberführung der Yacht abgesichert. „Alles Leistungen, die eine allgemeine Unfallversicherung nicht abdeckt“, so Brock.

Unfälle aus der Praxis

Die Praxis zeigt, wie schnell es auf dem Wasser zu einem Unfall kommen kann, bei dem die Beteiligten froh über ihre Insassenunfall-Versicherung sind. Ein zerquetschter Finger in der Winsch, ein gebrochener Oberschenkelhalsbruch durch den Sprung auf den Schlengel, eine Querschnittslähmung oder Ertrinken nach einem Sturz von Bord. „Das sind keine fiktiven Szenarien, sondern Ereignisse aus unserem täglichen Versicherungsalltag“, bestätigt der Pantaenius-Jurist. „Ich bin selbst Segler, aber auch Familienvater und möchte, dass im Ernstfall meine Familie abgesichert ist. Jeder sollte seine eigene Lebenssituation überdenken und dann ausloten, welches Risiko er in welcher Höhe abdecken möchte. Das ist eine ganz individuelle Entscheidung.“ 


Die Pantaenius-Yacht-Insassenunfall-Versicherung versichert die finanziellen Folgen bei Unfällen, die zur Invalidität oder zum Tod führen.

Versichert sind Sie als Eigner, der unbezahlte Skipper, Ihre unbezahlte Crew sowie Gäste an Bord. Der Deckungsschutz bezieht sich auf Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Gebrauch sowohl der eigenen als auch einer gecharterten Yacht stehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Unfall auf See, im Hafen oder beispielsweise während einer Reparatur ereignet.

Die wichtigsten Vorteile der Pantaenius-Yacht-Insassenunfall-Versicherung im Überblick:

  • Medizinische Notfallkosten
  • Wassersportunfall
  • Kostenerstattung: Erstattet die Kosten für Seenotrettung, Bergung,
  • Vermisstensuche und Krankentransporte
  • Rücküberführung: Erstattet die Kosten einer Rücküberführung der Yacht
  • Kosmetische Operationen: Deckt kosmetische Operationen infolge eines Unfalls
  • Hohe Entschädigungsleistungen